"Eine sehr intensive Liebhaberei". Melitta Urbancic: Künstlerin und Bienenzüchterin im isländischen Exil. Erinnerungen ihrer Tochter Sibyl Urbancic.
Kurzfilm
Fr, 23.10.2020, 14.30 14.50

Interview (Aufzeichnung)

In dem Kurzfilm erinnert sich Sibyl Urbancic, die als Einjährige 1938 mit ihrer Familie nach Island floh, an die Natur und Tierwelt des Exillandes „am Rand der Welt“ und an ihre Mutter, die Lyrikerin, Bildhauerin und Übersetzerin Melitta Urbancic, die an den Universitäten Wien und Heidelberg studierte und an der Heidelberger Universität zur Dr. phil promovierte. Schon in Graz als Imkerin – inspiriert und angeleitet vom österreichischen Bienenforscher Karl von Frisch – tätig gewesen, baute sie in Island die erste in dem Land lange Jahre überdauernde Bienenzucht auf und unterwies Interessenten in der Imkerei.  Neben ihrer Übersetzertätigkeit arbeitete sie in Island in erster Linie als Lehrerin für Deutsch, Englisch und Französisch.


Sibyl Urbancic, geb. 1937 in Graz, 1938 Emigration der Familie nach Island; ab 1959 Studium an der Hochschule für Musik in Wien (Kirchenmusik, Orgel); Gründerin und Leiterin der Vokalensembles „La Cappella“ (1980) und „Voces“ (1987) mit großem Repertoire und breit gestreuten Aufgaben (Konzerte, Plattenaufnahmen, Mitwirkungen bei Theaterproduktionen, Fortbildungskurse); 1988 bis 2004 Vertragslehrerin an der Universität für Musik in Wien für Vokalpraxis (u. a. Atemtechnik auf Feldenkrais-Basis); lebt in Wien.

 

Melitta Urbancic bei Imkerei-Kurs, Reykjavík, 1952. © privat / Sibyl Urbancic, Wien, 2020. Filmstill: Sebastian Mayr / Alex Dirninger. © Literaturhaus Wien

ANMELDUNG zur Tagung:
 

Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten Sie - rechtzeitig zum Veranstaltungstermin - die Zugangsdaten zum Livestream und weitere Hinweise. Ihre Daten werden ausschließlich zur Organisation der Veranstaltung verarbeitet.

Danke, für Ihr Interesse!

© 2020, Österreichische Exilbibliothek im Literaturhaus Wien / IMPRESSUM & AGBs